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    Dampfsperren/ Dampfbremsen

    Der Feind eines jeden Parkettbodens ist eindringende Feuchtigkeit. Aus diesem Grund werden Parkettböden ja unter anderem sorgsam lackiert bzw. versiegelt oder geölt und die meisten Besitzer von Parkettböden geben sich bei der Pflege ihrer Böden viel Mühe, damit kein Wasser oder Feuchtigkeit in den Boden eindringt. Feuchtigkeit, die aber von unter in den Boden eindringt, sehen Besitzer meist zunächst nicht. Diese aufsteigende Feuchtigkeit macht sich meist erst bemerkbar, wenn es schon zu spät ist, nämlich wenn der Parkettboden bereits zu quellen anfängt und eine Renovierung nur noch schwer möglich ist. Ist dies der Fall, muss meist der gesamte Boden entfernt und erneuert werden, was natürlich neben dem Ärger auch enorme Kosten verursacht.

    Deshalb stellt sich die Frage welche Maßnahmen gegen eventuell aufsteigende Feuchtigkeit ergriffen werden müssen. Dies ist im Übrigen sowohl bei der schwimmenden als auch bei der vollflächig verklebten Verlegart ein wichtiges Thema.

    Vor dem Verlegen von Parkett sollte sorgsam geprüft werden wie anfällig der Boden bzw. der Untergrund für aufsteigende Feuchtigkeit ist. Vor allem in Räumlichkeiten wie Kellern oder Garagen, die direkt auf das Erdreich gebaut sind und die zusätzlich eher selten geheizt werden, ist das Aufsteigen von Feuchtigkeit fast unvermeidlich. Außerdem fehlt hier meist eine entsprechende Dämmung und muss daher vor dem Verlegen des Parketts eingebaut werden.

    Vor allem in solchen Fällen sollte also eine so genannte Dampfbremse oder Dampfsperre vorliegen, die die Feuchtigkeit daran hindert in den Parkettboden einzudringen. Besonders beliebt sind hier mittlerweile die flüssigen Produkte, denn diese sind leicht anzuwenden. Sie müssen lediglich auf den glatten Boden aufgetragen werden und trocknen. Eine Dampfsperre zu errichten ist also nicht besonders aufwendig, sondern muss lediglich bedacht werden.

    Direkt auf die Dampfsperre kann dann theoretische der Parkettboden verlegt werden, allerdings empfiehlt sich in den meisten Fällen noch eine entsprechende Trittschalldämmung. In jüngster Zeit sind neben Kork auch andere Trittschalldämmungen sehr beliebt, die zusätzlich bereits eine Dampfsperre aufweisen. Dies ist natürlich äußerst praktisch für den Bauherren, weil hier zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Grundsätzlich sind Produkte zum Aufbau einer Dampfsperre auch nicht besonders teuer. Selbst für einen großen Raum benötigt man keine Unmengen von den Dampfsperrenprodukten. Aus diesem Grund sollte man immer für eine Dampfsperre unter dem Parkett sorgen, auch wenn nicht zu erwarten ist, dass Feuchtigkeit von unten Eindringen kann.

    Vor allem aber auf mineralischen Untergründen sollte Fertigparkett immer vor Feuchtigkeit geschützt werden, auch wenn dies zunächst nicht nötig erscheint. Man erspart sich mit dieser Vorsichtsmaßnahme unter Umständen nämlich viel Geld und Ärger und hat länger Freude an einem makellosen Parkettboden.

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