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    Wie verlegt man Parkett schwimmend?

    Wenn man sich als Laie an die schwimmende Verlegung von Parkett macht, sollte man einiges beachten: Grundsätzlich ist bei der schwimmenden Verlegung von Parkett auf eine glatte Fläche zu achten, die man unter Umständen durch Auftragen einer Fließspachtelmasse erhält, die nach dem Auftragen von selbst zu einer ebenen Fläche verläuft. Wichtig ist hier lediglich, dass vor dem Weiterarbeiten alles vollständig getrocknet ist.

    Um sich des Weiteren vor Feuchtigkeit zu schützen, empfiehlt sich die Verwendung von einer entsprechenden Folie, die mit Klebeband am Boden angebracht wird und auf der die Trittschalldämmung aufgebracht werden kann, die wiederum parallel zur Verlegerichtung des Parketts angebracht werden sollte. Sowohl die Folie für den Feuchtigkeitsschutz als auch die Trittschalldämmung sollten dabei natürlich möglichst glatt angebracht werden und unter dem Parkett durchgängig verlaufen. Dann kann schon das eigentliche Verlegen des Parketts beginnen, wobei hier als Anfang eine rechtwinklige Ecke zu wählen ist.

    Wichtig ist des Weiteren, dass man an die Dehnungsfugen denkt. Dabei handelt es sich um Platz für den Boden, der rund um den späteren Parkettboden an den Wänden gelassen wird, so dass sich der Boden ausdehnen kann. Solche Ausdehnungen können nämlich der Fall sein, wenn die Feuchtigkeit im Raum zum Beispiel steigt. Hält man diese Dehnungsfugen nicht ein, wirft sich der Boden unschön und kann sogar kaputt gehen. Am besten hält man eine Dehnfuge von etwa 1,5 cm ein, indem man kleine Klötzchen zwischen Parkett und Wand steckt. Diese werden nach dem Verlegen wenn der Leim getrocknet ist wieder entfernt, sichern beim Verlegen aber immer den richtigen Abstand zur Wand.

    Das eigentliche Zusammenstecken der einzelnen Parkettteile ist dann recht einfach. Wenn man kein ausgefallenes Muster bevorzugt muss man auch nicht besonders viel sägen, allerdings sollte man beim Sägen immer darauf achten, dass die Nutzschicht des Parketts nicht unschön splittert. Dies erreicht man, wenn man mit einer Stichsäge immer von unten und mit einer Kapp- oder Kreissäge von oben schneidet. Die Schnitte, die sich später an der Wand befinden, müssen im Übrigen nicht perfekt sein, denn sie werden nach dem Verlegen von einer Leiste verdeckt, was natürlich ebenfalls für die Dehnungsfugen gilt. Das Verleimen der einzelnen Parkettteile gestaltet sich bei einigen Herstellern auf unterschiedliche Weise, weshalb immer die Anleitungen und Empfehlungen der Hersteller zu beachten sind. Allerdings wird der Leim bei Fertigparkett grundsätzlich auf der oberen Nutwange aufgebracht. Wenn Leim aus den Fugen beim zusammenziehen und -schieben herausquillt, sollte dieser natürlich sofort von der Nutzschicht abgewischt werden. Der Leim trocknet sehr schnell, so dass der Parkett bereits nach einigen Stunden begehbar ist. Dann können Sockelleisten angebracht werden und eigentlich ist dann schon alles erledigt. Um den neuen Parkettboden zu schonen empfiehlt es sich jedoch die Möbel mit Filzgleitern auszustatten.

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